Infopause: Was konnten sie tun? - Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1933-1945

Vier Wochen lang war die Wanderausstellung „Was konnten sie tun? - Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1933-1945“ der Stiftung 20. Juli 1944 und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in unserer Aula zu sehen. Die Banner porträtierten Menschen, die sich während des Nationalsozialismus mit ganz unterschiedlichen, teils einfachen Mitteln gegen das Unrechtsregime stellten – etwa durch das Schreiben von Briefen oder das Verstecken von Deserteuren.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch aufwendig gestaltete Stellwände des Seminarfachs „Widerstand in Diktaturen“ im Leitfach Geschichte/Politik und Gesellschaft bei Herrn Hunold und Frau Machilek. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich darin auch mit verschiedenen Formen des Widerstands in autoritären Systemen des 20. und 21. Jahrhunderts auseinander.

Am 29. Januar, dem Todestag von Hans Leipelt, fand eine „Infopause“ statt. Dabei gaben die Teilnehmenden des Seminarfachs interessierten Mitschülerinnen und Mitschülern sowie Lehrkräften kurze Einblicke in ihre Seminararbeiten und zentrale Inhalte der Ausstellung.

Im Anschluss erhielten die Vorklassen im Religions- und Ethikunterricht eine genauere Einführung in das Thema. Die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer stellten ihre Ergebnisse ausführlicher vor und machten deutlich, dass es viele Wege gibt, sich gegen Unrecht zu wehren – und dass jede und jeder diese Möglichkeit hat. Oft braucht es dafür vor allem Mut. Auch die Schülerinnen und Schüler der Vorklassen griffen diesen Gedanken auf und brachten eigene Ideen zum Thema „Mut“ ein.

Für die Beteiligten des Seminarfachs war dieser Vormittag eine motivierende und kreative Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und mit anderen ins Gespräch zu kommen.